Theatergruppe Spielburger
Produktionen

Was ihr wollt
Das Lustspiel um (unbefriedigte) Liebe, Leidenschaft von William Shakespeare

Ein Spiel um Liebe und Verwechslung mit ungestümem Verlauf:
Viola erleidet Schiffbruch und kommt als Mann verkleidet zu Orsino, dem Herzog von Illyrien. Der ist in die schöne Olivia verliebt - zumindest denkt er sich das mit großem Eifer. Die Schöne will aber nichts von ihm wissen und findet die als Mann verkleidete Viola viel interessanter... Doch Viola soll im Namen des Herzogs um Olivia werben - und hätte den Herzog doch eigentlich lieber für sich selbst. Angefeuert von ein paar Närinnen stellt sich schnell die Frage wer hier närrisch ist.

Was ihr wollt - Plakat

Die Schwäbischen Weihnachtsgeister von Manfred Eichhorn
Die Weihnachtsgeister von Manfred Eichhorn war in 2008 unsere erste Produktion.

Aufführungen 2014:
November 2014

Charles Dickens veröffentlichte sein "A Christmas Carol" im Dezember 1843 erstmals. Es ist die klassische Weihnachtsgeschichte vom Geizhals, der in der Weihnachtsnacht Besuch von seinem verstorbenen Partner und drei Geistern bekommt, deren Ziel es ist, aus ihm einen anständigen Menschen zu machen. Dickens schlägt in seiner Urfassung sozialkritische Töne, bezogen auf das England des 19. Jahrhunderts an.
Der Stoff wurde im Lauf der Zeit auch verfilmt. In der Version mit Bill Murray "Die Geister die ich rief" wird die Handlung ins 20. Jahrhundert verlegt. Es ist ist nun nicht mehr ein Geldverleiher, sondern ein quotengieriger Fernsehboss, der von seinen Besuchern zur Umkehr gebracht wird.
Heute würde sich Dickens sicher in der "Occupy Wallstreet" Bewegung zu Hause fühlen. Der einzelne Geizhals ist in unserer Zeit zu einem System der Finanzwirtschaft mutiert, das fröhlich zockend unsere Zukunft verspielt und von Politikern unterstützt wird, die mehr an ihre nächste Wiederwahl denken, als an das Prinzip des Gemeinwohls, dem sie eigentlich verpflichtet sind.

Die Bühnenfassung des Ulmer Autors Manfred EIchhorn orientiert sich am Original, verlegt die Handlung aber nach Schwaben. Aus Ebenezer Scrooge wird Eberhard Bitterle, ein geiziger Schwabe, der gern Geld gegen viel Zinsen verleiht und nicht nur seinen Mitmenschen bitter aufstößt. Eichhorn schreibt das Stück mitten hinein in die schwäbische Seele und stellt damit topaktuelle Fragen, hinsichtlich unseres Wertesystems, unserer Menschlichkeit und unserem Gemeinschaftssinn.


Karten gibt es u.a. unter 0731-4036633.

Plakat WG

Top Dogs
19.10.2014 - 19:00 Uhr - Ulm-Mähringen -
Alte Bank 

Die zeitgenössische Sozialsatire Top Dogs von Urs Widmer, das 1997 im Verlag der Autoren erschienen ist, wurde in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich mit gekündigten Top Managern, die der völligen Entfremdung von ihrem Beruf, ihrem Privatleben und sich selbst zum Opfer gefallen sind und nun mit Hilfe der "New Challenge Company" versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und möglichst schnell einen neuen Job zu erhalten. (so Wikipedia).

Marion Weidenfeld und die Spielburger haben das Stück nach Deutschland transportiert und einige Charaktere neu angepasst. Gerade in der scheinbar zu Ende gehenden Wirtschaftskrise zeigt sich die Aktualität des Stückes.

"Da draußen sind Hunderte von solchen wie Sie einer sind. Whitecollar- Schrott. Die kriechen auf den Knien in mein Büro, nur um von mir einen Vertrag zu kriegen, für die Hälfte, ohne Sozialabgaben, ohne Alterssicherung. Ich muß nur so machen. (Schnipst). Business, das ist Krieg. Blut und Tränen. So ist das." So die satirisch beissenden Worte zu einem der entlassenen Top-Manager.

Die Top-Dogs kommen mit ihren Wertvorstellung und Bedürfnissen in dieser sich schnell wandelnden Welt nicht zurecht. Im Stück mischen sich die Rollen zwischen den Spielenden - mal werden Tränen und Wut ersichtlich ob der ungerechten Behandlung - mal verwandelt sich ein Spieler selbst in "ein Monster" der Andere nach jahrzehntelanger, guter Zusammenarbeit eiskalt entlässt. Und so werden die Top-Dogs von einer Business Welt ausgespuckt, die scheinbar nur noch den Götzen der Geldvermehrung dienen kann.

Urs Widmer, der Autor des Stückes ist leider im April 2014 gestorben. In einem Nachruf schrieb "die ZEIT" - Urs Widemer hat sich mit dem Stück in die Theatergeschichte eingeschrieben.

Impressionen der TOP-DOGS während der Ulmer Kulturnacht

Impressionen der TOP-DOGS im Stadthaus, Ulm am 15.10.2011

Südwestpresse vom 16.10.2011

Original Plakat Top Dogs

The Last Late Night Show
Die Welt geht unter - und wir machen Party

unser erstes selbstentwickeltes Stück ist ein Kabarett, das mit dem drohenden Weltuntergang spielt:
Was würden Sie tun, am letzten Abend, bevor es soweit ist? - wir werden Sie in eine "Last Late-Night-Show" entführen, die sich gewaschen hat.

Nachdem die Premiere am 3.2.2013 erfolgreich war, werden wir die
Last Late Night Show im Herbst wieder aufnehmen - natürlich mit
aktuellen Überarbeitungen, denn wer weiß ob man nach der Bundestagswahl
noch über Bundeskanzlerin Merkel Scherze machen kann - über die FDP
Scherze machen sollte - und wie der Papst dann heißt....

Doch unsere speziellen Gäste in der Last Late Night Show werden weiterhin
bemüht bleiben Ihnen zu erklären warum die Welt am 21.12.2012 nicht
untergangen ist - es aber morgen soweit sein wird!

Denn möglich ist alles -  vielleicht ist sogar das Unmögliche möglich - aber das Mögliche nicht!

mehr zum Stück finden Sie hier...

Plakat Last Late Night Show

Krach in Chiozza 2010

Krach in Choizza von Goldoni ist unsere zweite Produktion - Premiere war im Sommer 2009 während des TheaterSommers im Park des Schlosses
Erbach

Im Jahr 2010 konnten Sie die Komödie nochmals erleben:

Am 1.Juli 2010 in Ulm Mähringen auf der kleinen Freilichtbühne hinter dem Pfarrhaus und am
4.Juli auf der Freilichtbühne am Schwanenweiher im Schloßpark Schwendi.

Wie das Leben so spielt: Die Begegnung zwischen den Fischerfrauen, die vor ihren Häusern auf ihre Männer warten und Toffolo, dem die jungen Frauen allzu gut gefallen, entwickelt sich zum Streit. Der wächst so aus, dass auch die heimkehrenden Fischer sich nicht entziehen können. Und das lebhaft-streitbare Temperament der Einwohner von Chiozza bringt es mit sich, dass bald Gefahr für Leib und Leben besteht, wenn nicht der Gerichtsvertreter Isidoro den Krach schlichten kann…

„Le baruffe chiozzotte“ wurde das erste Mal 1760 zum Karneval in Venedig aufgeführt. Goldoni, der selbst übrigens auch eine Zeit lang als Gerichtshelfer tätig war, bricht in dieser Komödie mit der Comedia dell’ Arte Tradition. Er nimmt seinen Figuren die Masken ab, um das Gefühlsleben der einfachen Leute zu zeigen - die hitzigen Seelen, die so witzig und überaus leidenschaftlich streiten - und lieben.

Hier einige Impressionen aus dem Sommer 2010

"Krach in Chiozza" von Goldoni
lesen Sie hier weiter
chiozza streit
Der Krach in Chiozza beginnt zwischen den Frauen...
obwohl es am Anfang noch ganz nett zugeht...
zeitungsente Pressestimmen zu Chiozza